Die Rolle der USA beim Einheits-Prozess – Vortrag in Soisdorf 20.4.26

Erinnerungen und Analysen von Zeitzeugen halten ein zentrales Kapitel deutscher Demokratiegeschichte lebendig – mit all seinen Herausforderungen, Hoffnungen und Kontroversen: „Die Hilfe der Amerikaner bei der glücklichen Wiedervereinigung Deutschlands“ – unter diesem Titel steht ein Vortrag von Dr. Hans-Peter Häfner mit anschließender Diskussionsrunde.

Der Förderverein Point Alpha e.V. lädt dazu die Öffentlichkeit für Montag, den 20. April herzlich nach Eiterfeld-Soisdorf ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Gaststätte Zum goldenen Stern, Vachaer Straße. Der Eintritt ist frei.

Der frühere CDU-Parlamentarier aus Thüringen wirft einen Blick auf die Rolle der US-Administration mit ihrem damaligen Präsidenten George H. W. Bush sen. und bewertet weitere US-Amerikaner, die ebenfalls maßgeblich am Prozess der Deutschen Einheit und dem 2+4-Vertrag beteiligt waren.

Dabei lässt er auch seine Erinnerungen und Erfahrungen aus der letzten Volkskammer der DDR lebendig werden, in der er als Abgeordneter Verhandlungen hautnah verfolgte und auch selbst binnen weniger Monate Entscheidungen von historischer Tragweite treffen musste.

Den Wiedervereinigungsprozess begleitete er danach maßgeblich bis 1999 als Angeordneter im Thüringer Landtag. Häfner ist einer der Männer der ersten Point-Alpha-Stunden, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben, dass die Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte Wirklichkeit wurde.

Er war Vorsitzender des damaligen „Mahn-, Gedenk- und Bildungsstätte Pont Alpha e. V.“ mit Sitz in Geisa, ist heute noch engagiertes Ehrenmitglied im Förderverein.